federico-molinari-3

22.01.2012 15:30 von Die Redaktion 0 Kommentare.

lindstrom

05.01.2012 11:30 von Die Redaktion 0 Kommentare.

Dave Clarke

27.11.2011 10:30 von Die Redaktion 0 Kommentare.

tini

18.11.2011 17:30 von Die Redaktion 0 Kommentare.

spencer-parker-djs-empfehlen

21.09.2011 15:57 von Die Redaktion 0 Kommentare.

rodriguez-jr-djs-empfehlen

20.09.2011 15:20 von Die Redaktion 0 Kommentare.




Inxec & Mark Chambers
Sports EP (inkl. Maya Jane Coles, Guti Mixes)
(Letftroom 023)
Es ist schön, mit anzusehen, wie momentan blutjunge Produzenten die gesamte House-Historie mit ihren zum Teil vergessenen Feldern beackern und dabei oft noch eine bessere Figur machen als die alten, oft vom Weg abgekommenen Gottväter. Die Vocals von „O’so“ erzeugen Reminiszenzen an frühe Vocal-Tracks von J.M. Silk oder D-Train, das Rad wird dabei nicht neu erfunden, aber auch dieser Gral verdient es, behütet zu werden. Die bepopen Remixe der EP treffen hundertprozentig ins Schwarze, dafür sorgen die bepopen notorisch omnipräsenten Maya Jane Coles und Guti. Letzterer liefert einen seiner bisher besten Remixe ab, Coles vermag die Vocals noch besser in Szene zu setzen. Dickes Paket.

Art Department feat. Seth Troxler
Livin The Life
(Crosstown Rebels 073)
Es gibt tatsächlich Leute, die halten das dichte Hipster-Geflecht, das sich in den letzten zwölf Monaten zwischen den Machern und Acts der Labels Wolf+Lamb, Crosstown Rebels, Visionquest und No.19 gesponnen hat, für eine vorübergehende, substanzlose Modeerscheinung, für mich ist es pure Inspiration. Wer sonst vermag so treffsicher Disco/House-Anthems zu produzieren, die so frisch, neu und <i>deep</i> klingen wie diese Truppe? Ich drücke alle Daumen, dass sich die Jungs nicht zu schnell verbrauchen.

Solomun
Love Recycled
(2DIY4)
Hamburgs Don mit gleich drei unwpoperstehlichen Bomben (sind das Remixe, Re-Edits, Bootlegs?) auf einer Veröffentlichung, für die eigens ein neues Label ins Leben gerufen wurde (warum wohl?). Drei Hommagen und Liebesbeweise in Richtung großer, unvergessener Themen und Vocals des R’n‘B und Soul. Ich freue mich auf den Sommer, wenn er so klingt.

<i>DJ T.’s Album</i> The Pleasure Principle <i>ist bei Get Physical/Rough Trade erschienen.</i>





Harald Grosskopf
Synthesist
(Rvng Intl.)
Ich bin so glücklich, dass dieses großartige Album, ursprünglich 1980 erschienen, vom amerikanischen Label Rvng Intl. wieder neu aufgelegt wurde. Harald Grosskopf zeigte darauf, dass er auch als Komponist Talent besaß und nicht nur zum Perkussionisten für Klaus Schulze und Ash Ra Temple taugte. Krautrock trifft hier auf Cosmic Disco mit ein paar New-Age-Schwingungen. Acht Songs voller schöner Melodien, Arpeggi und Phaser, die einen in eine andere Dimension entführen. Sehr nett ist auch die <i>Re-Synthesist</i>-Compilation, die Neuinterpretationen von zeitgenössischen Produzenten bietet.

Maxxi Soundsystem
Criticize
(Kojak Giant Sound)
Innerhalb des ganzen Re-Edit-Wahnsinns der vergangenen Jahre ist diese Platte eindeutig eines der Glanzlichter! Ein wirklich superber Re-Edit von Alexander O’Neils gleichnamigem Song ohne die ganze Achtziger-<i>cheesiness</i> und dafür kraftvoller als das Original. In der Mitte des Tracks gibt es einen fantastischen einminütigen Break, mit dem man eine Stimmung kreieren kann, in der sich die Leute auf dem Dancefloor komplett gehen lassen können. Versprochen!

Nacho Patrol
The Africa Jet Band Experience
(M Division)
Hier haben wir wieder den typischen Legowelt-Sound, von dem ich immer noch nicht genug bekommen kann! Nacho Patrol ist eines seiner Aliase, unter dem er seine exotischsten Produktionen mit der geringsten Dancefloor-Tauglichkeit veröffentlicht. Als ich die Platte zum ersten Mal gehört habe, musste ich an die exzellente Dokumentation über den britischen Schlagzeuger Ginger Baker und seinen Aufenthalt in Afrika im Jahr 1971 denken. Die Musik könnte gut der Soundtrack zu diesem Film sein! Die sechs Tracks sind eine großartige Fusion aus psychedelischen Klängen, Disco, perkussiven Afrika-Grooves und natürlich analogen Synthies.

<i>Massimiliano Pagliaras Album</i> Focus For Infinity <i>erscheint am 23. Mai bei Live At Robert Johnson/Kompakt.</i>





Damian Lazarus
Different Now (inkl. Dead Seal, Portable, Art Department Mixes)
(Crosstown Rebels 076)
Der Mann hat einen unbedingten Willen, abseitiger Musik hinterherzuspüren. Mit der Nase eines Trüffelschweins versammelt er die Crème de la Crème des Spartenkonsens in seinem kleinen Dance-Imperium, und mit einer unbändigen Energie spielt er seit Jahren auch noch die letzten After-Afterhours. Nach einem Listening-Album kommt jetzt endlich Damians erster Wurf als Clubmusik-Produzent. „Different Now“ reflektiert seinen Hang zu tiefem, schweißgeladenen, verdrehtem Disco und Dub. Ein großartiger Track, der zwar punktgenau in das aktuelle Discorevival passt, dennoch weit entfernt ist von Klischees und Hipsterbemühungen. Die Remixe könnten noch viel besser sein.

Fabio Gianelli
(Maison d´Etre 01)
Auf dem Detroit Electronic Music Festival im Mai gab es mehr Musik, die begeistert verteilt wurde, als wir es in der Vergangenheit auf dem Sónar Festival mitbekommen haben. Hier in Detroit schien sich der Fokus mehr auf die Musik selbst als auf das Feiern zu verlagern. Diese Platte fiel uns besonders auf. Unaufdringlich subtil fließen jeweils Glamourrock, Blues, Disco und Chicago durch die einzelnen Stücke, und doch stehen sie als ein homogenes Ganzes da. „Drifted Brain“ ist das Partyding der Platte. Ein wenig mehr Fingerspitzen-Gefühl im Club verlangen die anderen drei Tracks, um ihre positive Melancholie zu entfalten.

Lightbluemover feat. Blacklightsmoke
Girn & Ddisco
(Hfndisko 01)
Spannende Platte aus Brooklyn – Versteckspiel und Understatement. Es kündigt sich eine Reihe von Veröffentlichungen an, die demnächst aus dem Umfeld von Francis Harris alias Adultnapper kommen wird. Ein breites Spektrum von Postpunk-Attitüden in wechselnden Minimaldisco-Gewändern. Also auch House. Der studierte Philosoph Harris und Philipp von M.A.N.D.Y. sind in New York Freunde geworden, weshalb wir bereits hören konnten, was hier an Aufregung in den nächsten Monaten folgen wird. „Girn & Ddisco“ ist nur ein Hauch davon. Langsam und <i>spooky</i>, mystisch und ein wenig paranopop. Wunderbar!

<i>M.A.N.D.Y.s Compilation</i> Body Language Volume 10 <i>ist bei Get Physical/Rough Trade erschienen.</i>





Nico Lahs
Clouded Visions
(Ovum 215)
Der Italiener Nico Lahas liefert hier für Ovum eine tolle EP ab, auf der mir der titletrack „Clouded Visions“ am besten gefällt. Verzerrte LFO-Strudel ergänzen den Groove mit tiefen, beseelten Klängen und Beats, die durch den Track hüpfen. Je mehr Zeit vergeht, desto hypnotischer wird es. Sehr gut geeignet, um den Raum aufzuwärmen oder für die wirklich späten Morgenstunden. Ich bin gespannt, was man von dem Produzenten noch so hören wird.

Mike Dehnert
Teilfolge
(Delsin)
Auf „Teilfolge“ entwickelt Mike Dehnert einen nackten, rohen Groove mit Rave-mäßigen Stakkatoakkorden, die nach unten gefiltert sind. Der Track ist von Mikes Album <i>Framework</i> und hat von allen Stücken vielleicht am meisten Dancefloor-Appeal. Egal, ob einen bereits eine lange Geschichte mit Housemusic verbindet oder ob man gerade mal zwanzig ist, niemand dürfte davon enttäuscht werden. Es klingt nach Vergangenheit, als die Vergangenheit noch nach Zukunft geklungen hatte.

Unit Moebius
Ecology
(Clone Classic Cuts 017.3)
Unit Moebius mit „Ecology“, einem Track aus den frühen Neunzigern, der auf „The Golden Years Part 3“ auf Clones „Classic Cuts“-Reihe veröffentlicht wird. Beeindruckende Analogstreicher und traumhafte Melodien verbinden sich hier mit einem Acpop-mäßigen Track, der einen ganz eigenen Schwung besitzt. Das Hauptmerkmal des Stücks kommt von den Flächen, die mich als erstes gepackt haben. Die Beats sind mehr gebrochen als 4/4, und das macht die ganze tiefgründige Acpophouse-Stimmung sogar noch eindrucksvoller.

<i>Mat Playfords Compilation</i> We Love … Artist Portrait 01 <i>erscheint am 18. Juli bei We Love.</i>




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