Am Deck 12 - Resom

RESOM Am Deck 12

Alter: gefühlt 35

Homebase: Berlin, ://about blank, Blank Generation

Erste gekaufte Platte: Der Traumzauberbaum von Reinhard Lakomy, wobei meine Schwester behauptet, es wäre ihre. Wenn dem so sei, dann: Im Märchenwald ist heut’ Konzert.

Erster Lieblingsplattenladen: Das alte Freezone in Leipzig, Herr Stolle und Herr Garage haben mir ziemlich gute Platten rausgesucht, abstruses Zeug zum Teil, was ich immer noch sehr gern höre (aber selten spiele).

Zuletzt gekaufte Platte: Ich kaufe meistens mehr als eine Platte, aber wenn ihr so fragt: Beatstreet Vol. 1

Was mich zum DJ gemacht hat: Schwierig! Keine Ahnung ehrlich gesagt. Ist einfach so passiert, ich wollte das machen, schon bei der Schuldisko.

Erster Mix: Das war ein Tape aus meiner Kindheit, aufgenommen mit dem Kassettenrekorder meiner Eltern – vom Fernsehen – mit Nino de Angelo, Howard Carpendale, CC Catch, New Kids On The Block, Michael Jackson und natürlich George Michael.

Meine Vorbilder: Den Begriff finde ich schwierig, Einflüsse passt eher. Ich fand zum Beispiel die Doku Durch die Nacht mit Sabine Christ sehr inspirierend, MTV und VIVA waren wichtig und die vielen Freund/innen aus Leipzig – Jörn, Thilo, die Homo Elektrik, R.A.N.D. Muzik und Giro Crew. In Berlin gibt es unendlich viele Einflüsse von tollen Menschen.

Ich lege auf mit: Schallplatten

An Berlin mag ich: die Vielfalt der Menschen.

In Berlin nervt, dass: immer zu wenig Zeit da ist für alles.

Meine Musik: Alles geht, nichts muss…

Das beste Erlebnis beim Auflegen: Wenn alles passt und nicht nur ich Gänsehaut bekomme.

Das Schlimmste beim Auflegen: Wenn die Technik definitiv nicht funktioniert oder sich selbständig macht.

Lieblingsorte-/Clubs zum Auflegen: ://about blank, Conne Island und bei den vielen tollen Crews, die mir über die Jahre ans Herz gewachsen sind.

Liebste Zeit zum Auflegen: wenn ich fit bin, es eine gute Atmosphäre gibt und ich aufgeregt bin – dann spielt die Uhrzeit keine Rolle.

Lieblingsgetränk beim Auflegen: Das wechselt. Wasser und Berliner Luft im Moment.

Unterwegs immer im Gepäck: Sonnenbrille, meine Kopfhörer und Ohrstöpsel.

Wenn ich nicht gerade hinter den Decks stehe, mache ich: Option Music und einiges sonst noch.

 


 

Download (MP3, 320 kBit/s, 71:50 Min., 164 MB)
Abonnieren: Podcast Feed oder mit iTunes.

Danke für Eure (exklusive *) Musik:

Mix Mup *, Claro Intelecto, Kassem Mosse *, Autechre, I-F, Lerosa, Marcellis, Mitte Karaoke, Even Tuell *, Jus Ed, Kat Channel, Efdemin, Lowtec *, Tuff Sherm, Steven Tang *, Andy Stott, Barbara Morgenstern/Glitterbug

 


 

Wie hast du die Stücke für den Mix ausgesucht?

Da ich relativ viel Zeit hatte, habe ich verschiedene produzierende Menschen aus dem Umfeld gefragt, ob sie mir ein Stück zur Verfügung stellen würden. Die meisten haben mir etwas geschickt und ich konnte dazu dann die passenden Platten raussuchen. Der Mix war aber von Anfang nicht Dancefloor orientiert gedacht und so ist er wohl auch geworden.

Wie und wo wurde der Mix aufgenommen?

Bei mir zuhause, wie immer kurz vor knapp, mit einem CDJ 1000 von Robert (danke!), einem Ecler Nuo 5 Mixer und 2 Technics 1210 MKII Plattenspielern.

Wo kann man dich demnächst an den Decks erleben?

In den kommenden Monaten spiele ich viel in Berlin, mal in Leipzig und im März in Prag. Ansonsten immer einmal im Monat im ://about blank (Berlin). Mehr Infos dazu gibt es hier.

 


 

In der Rubrik Am Deck stellen wir in jeder Groove-Ausgabe die wahren Heldinnen und Helden hinter den DJ-Pulten vor: Jene Residents, die außerhalb ihrer Stadt oder Region nur wenige kennen, die aber in ihrer Heimat unverzichtbare Grundlagenarbeit leisten. Jene vielversprechenden Nachwuchsstars, die noch kaum eigene Veröffentlichung vorweisen können, dafür aber mit qualitativ hochwertigen Sets beeindrucken. Und weil Musik mehr sagt als tausend Worte, bekommt jeder DJ, der mit einem Am Deck-Fragebogen im Heft vorgestellt wird, auch die Chance, sich mit einem Mix auf groove.de zu präsentieren.


15.01.2014 Text: Die Redaktion