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XDB Am Deck 10


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Alter: 40

Homebase: Göttingen

Metrolux ist: mein 2006 gegründetes Schallplattenlabel. Ich liebe es, ohne Zeitdruck das „was, wann und wie“ selbst bestimmen zu können. Mit mir an Bord sind: Atheus, Arne Weinberg, Jitterbug, Markson und Naoki Shinohara.

Erste Platte: War bestimmt irgendeine 80´s EBM / Hi-NRG / Synth-Pop-Nummer.

Zuletzt gekaufte Platte: Aquarian FoundationSilent Teaching EP

Was mich zum DJ gemacht hat: Blut geleckt habe ich Anfang der Neunziger bei meinen damals besten Freunden Mike und Marc, auf deren Equipment ich erste Mix-Erfahrungen sammeln durfte und mit denen ich dann auch 1993 anfing, regelmässig vor Publikum aufzulegen.

Ich lege auf mit: Herz, Leidenschaft, altem und neuem Vinyl.

An Göttingen mag ich: die Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen. Hier kann ich meine Batterien aufladen.

In Göttingen nervt mich, dass: es trotz zentraler Lage keinen Flughafen in unmittelbarer Nähe gibt.

Meine Musik: soll meine Handschrift tragen, spannend genug klingen um zu begeistern und zugleich niemanden überfordern.

Musikalische Vorbilder: Gibt es sicherlich eine Menge aber es sind auch die subtil wahrgenommenen Einflüsse aus allen möglichen Ecken und Richtungen, die einen permanent formen und beeinflussen.

Das Beste beim Auflegen: ist, wenn ich auf einer Ebene mit dem Publikum bin und mich rundherum wohl fühle, der Funke überspringt und die Crowd einem überall hin folgt. Unbezahlbar ist das Gefühl wenn ich Gänsehaut und abstehende Haare an den Armen bekomme.

Das Nervigste beim Auflegen: ist, wenn man während des Sets merkt, wie dir soeben ein Glas Gin Tonic in die Plattentasche gefallen ist.

Lieblingsclub zum Auflegen: Ich will mich nicht auf einen einzelnen Club festlegen, aber was die Crowd angeht, ist es ganz klar die des Freerotation Festivals in Wales.

Lieblingsgetränk beim Auflegen: Wasser.

Liebste Zeit zum Auflegen: Eigentlich mag ich alle Zeiten gleichermassen gerne. Den Anfang zu spielen und langsam einen Flow zu kreieren, stellt für mich nach wie vor die Königsdisziplin dar.

Geheimwaffe: Rocky JonesDeep Underground

Unterwegs immer im Gepäck: Wenigstens einen Klassiker, egal ob er zum Einsatz kommt oder nicht.

Wenn ich nicht gerade hinter den Decks stehe: stehe ich auf dem Tennisplatz.

Aktuelle eigene Veröffentlichung: XDBFrocks (Sistrum)

 


 

Download (MP3, 320 kBit/s, 63:54 Min., 146,34 MB)
Abonnieren: Podcast Feed oder mit iTunes.

01. Wechselspannung – 220V – Reflective 007
02. Fred P – Reach – A Harmless Deed 004
03. A Guy Called Gerald – Humanity (Ashley Beedle Remix) – Studio !K7 092EP
04. Agent-X – Driftin (C2 Edit) – Planet E 65254
05. David Alvarado – Dreamer – PFG 10 LP
06. Alka_Rex – Trace Unfold – Supralinear 003
07. Etapp Kyle – Prizma – Klockworks 10
08. Dj Qu – Get Sum – Strength Music 010
09. Galcher Lustwerk – Capabilities Survey – White Material 003
10. Andrea – Hera – Ilian Tape 020
11. Ever Vivid – Lost Love – OMR EP1
12. Edmundy – Nadir – Börft 112
13. Untold – Tara – 50 Weapons 029
14. Crash Course In Science – Flying Turns (F&E Edit) – PTX 005
15. Honesty & Daniel Paul – Atrium (K.Sibold Remix) – Cab 035
16. Juniper – They Came To Find Us – Meandyou 001
17. Femme En Fourrure – Watcher – Convex 008

 


 

Wie hast du die Stücke für den Mix ausgesucht?

Ich habe mir aus meiner Sammlung einen kleinen Stapel aus altbewährtem, sowie frischem Vinyl zusammengestellt und überlegt, womit und in welchem Tempo ich anfangen möchte. Ich entschied mich für ein beatloses Intro, erschienen auf Reflective dem Label von Jonah Sharp, hier in Cooperation mit Peter Kuhlmann aka Pete Namlook der voriges Jahr leider viel zu früh von uns gegangen ist. Bei der Selektion ging es mir darum einen Mix aus überwiegend neuen Releases aufzunehmen, der eher durch Abwechslung und Überraschungsmomente punktet und eine Geschichte erzählt ohne auf Klassiker und die ganz grossen Hits zurückgreifen zu müssen.

Wie und wo wurde der Mix aufgenommen?

Der Mix wurde mit 17 Schallplatten, zwei Technics Plattenspielern und einem Rodec Mischpult bei mir zuhause aufgenommen.

Wo kann man dich demnächst an den Decks erleben?

20.09. Berlin – Panoramabar
21.09. London – Dance Tunnel
28.09. Darmstadt – Weststadtcafé
05.10. Thessaloniki – COO Basement
10.10. Athen – tbc
12.10. Wien – Pratersauna
18.10. Amsterdam – Doka
26.10. Paris – Batofar

 


 

In der Rubrik Am Deck stellen wir in jeder Groove-Ausgabe einen der wahren Helden hinter den DJ-Pulten vor: Einen jener Residents, die außerhalb ihrer Stadt oder Region nur wenige kennen, die aber in ihrer Heimat unverzichtbare Grundlagenarbeit leisten. Einen der vielversprechenden Nachwuchsstars, die noch kaum eigene Veröffentlichung vorweisen können, dafür aber mit qualitativ hochwertigen Sets beeindrucken. Und weil Musik mehr sagt als tausend Worte, bekommt jeder DJ, der mit einem Am Deck-Fragebogen im Heft vorgestellt wird, auch die Chance, sich mit einem Mix auf groove.de zu präsentieren.

Bezier Thumb
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Matt Karmil

Matt Karmil didn’t even have to get out of bed when recording his mix for our podcast, but you’ll still want to dance to it.

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Glitchige Sounds, neu-interpretierte Klassik und Veteranen des Techno: Alles in Frank P. Eckerts Motherboard in den Monaten Mai und Juni.

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Am Samstag findet das Finale der Resident Advisor Residency im Robert Johnson statt. Aufwärmen könnt ihr euch mit Oliver Hafenbauers neun Essentials.

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