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SARAH FARINA Am Deck 08

Alter: 22

Homebase: Berlin, Through My Speakers

Through My Speakers ist: unser Kollektiv für Musikprojekte und Partys; unser „Tribelife“, das sich über die Musikmetropolen Europas erstreckt. Wäre Through My Speakers ein Hörspiel würde es „excursion through underground bass music“ heißen.

Erste Platte: Ich glaube, ich war fünf Jahre alt und habe einen Aufstand gemacht, weil ich unbedingt die Schlümpfe-CD wollte.

Letzte gekaufte Platte: Kristuit Salu vs. Morris NightingaleMy Mines I (Merck)

Was mich zum DJ gemacht hat: Im Oktober 2010 hat mich einer meiner besten Freunde gefragt, ob ich nicht mal Lust hätte, mit ihm in der Cake Bar in Kreuzberg aufzulegen. Er meinte, mein Musikgeschmack sollte ich mal mit den Leuten teilen. Ein paar Stunden davor habe ich mich mit dem Equipment auseinandergesetzt und dann ging es auch schon los. Das Feedback war so gut, dass uns gleich eine Residenz angeboten wurde!

Ich lege auf mit: Traktor, ich arbeite aber gerade an einer Form von Live-DJ-Set, damit das Ganze einen persönlicheren Touch bekommt. Hin und wieder habe ich auch MC Nu’zia mit an meiner Seite – tolle, talentierte Frau, die gut Stimmung am Mikrofon macht.

An Berlin mag ich: die Freiheit, den Sommer, die Musik und die Emotion, die das Ganze weckt.

In Berlin nervt, dass: der Winter so lang und kalt ist.

Meine Musik: Das Wichtigste ist für mich eine gute Dynamik im Set, sprich Halftime und Doubletime, und Tunes zu spielen, die einen positiven Vibe haben und einfach Spaß machen. Ich gehe auch gerne durch verschiedene Genres in meinen Sets um zu zeigen, dass eine Menge Musikgenres miteinander verbunden sind und am Ende alles Eins ist. House + Garage + Grime + Hip-Hop + Jungle + Juke + Dancehall etc. = Rainbowbassmusic Love!

Das beste Erlebnis beim Auflegen: Ich habe vergangenes Jahr das Warm-up für Kode9 bei der Hyperdub-Labelnight in Berlin gespielt. Nach der Show kam er zu mir und hat mich zu meinem Set beglückwünscht.

Lieblingsclub zum Auflegen: Jeder Laden, der eine ordentliche Anlage mit Bass hat und eine Crowd, die sich selbst nicht zu ernst nimmt.

Liebste Zeit zum Auflegen: 1:30 Uhr.

Geheimwaffe: Gute Laune mitbringen und dann alle so „Yeeaahh!“

Unterwegs immer im Gepäck: Kopfhörer und Süßigkeiten.

Wenn ich nicht gerade hinter den Decks stehe: bastel ich an Edits und meinen eigenen Sachen und versuche noch was anderes außer Süßigkeiten zu essen.

Aktuelle eigene Veröffentlichung: Work in progress!

 


 

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Download (MP3, 320 kBit/s, 79:56 Min., 183,1 MB)
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01. Hudson Mowhake – Furnance Loop
02. Dark Sky – Double U
03. Jimmy Edgar – Hot, Raw, Sex (Machinedrum Remix)
04. DJ Deeon – Freak U Rite
05. Nas feat. Ginuwine – You Owe Me (Sango Edit)
06. Kuhn – Slime Beach
07. Machinedrum – Alarmaa
08. Machinedrum – Fantastix
09. DJ Deeon – Bang Ski (Remix)
10. ARP 101 x Elliott Yorke – Fluro Black
11. Addison Groove feat. Mark Prichard – Dance Of The Women
12. Matanza – Puya (SchlachthofBronx Edit)
13. Lil Wayne – One In A Millie (DJ Cobra Transition)
14. Rustie – Triadzz
15. DJ Pound – Whpshhhh
16. DJ Rashad – Drop Juke Out
17. Africa Hitech – Out In The Streets
18. Krampfhaft – Carl Sagan The Man
19. Roni Size & DJ Die – It’s A Jazz Thing (Phillip D Kick Edit)
20. Om Unit – Vibrations (Machinedrum Remix)
21. Adam F. – Circles (Phillip D Kick Edit)
22. KRS One – Sound Of Da Police (Reilly Steel Remix)
23. Remarc – R.I.P (Phillip D Kick Edit)
24. Kanye West feat. Jay Z – Niggas In Paris
25. DJ Rashad – Welcome To The Chi
26. Mouse On Mars – They Know Your Name (Machinedrum Remix)
27. Capleton – Slew Dem (Sinistarr Remix)
28. DJ Rashad – Brighter Dayz
29. DJ Earl – Leavinn
30. Wale feat. Miguel – Lotus Flower Bomb (Hesk Remix)
31. Notorius B.I.G – Big Poppa
32. Salva – Hard Drive
33. Dub Phizix – Never Been feat. Fox
34. Missy Elliott – Get Ur Freak On
35. Digital & Spirit – Phantom Force (Fracture Edit)
36. Fracture & Neptune – Clissold (Machinedrum VIP)
37. Dawn Day Night – Big Booty Girls
38. Aaliyah – More Than A Woman
39. Massacooramaan – Dancehall Princess
40. SchlachthofBronx – Nasty Bass feat. Spoek Mathambo & Big Space
41. Cutty Ranks – Press The Trigger
42. Doshy – Plastic
43. Dr. Zoidberg – Whooop whooop whooop

 


 

Wie hast du die Stücke für den Mix ausgesucht?

Ich wollte einen Mix machen der durch eine große Bandbreite von BPM und Genres geht und zeigt, dass viel miteinander verbunden ist und wieviel Energie und Dynamik in Musik eigentlich stecken kann. Nach dem Prinzip hab ich die Stücke ausgesucht. Eigentlich das gleiche, das ich auch vermitteln will wenn ich live in einem Club auflege – Rainbowbasslove!

Wie und wo hast du den Mix aufgenommen?

In Ableton 9, bei mir Zuhause und in den Hesse Studios in Berlin-Kreuzberg. Das war das erste mal dass ich einen Mix in Ableton gebaut habe und ich fand es ziemlich interessant. Es hat mir viel gebracht, mich mit der DJ-Seite von Ableton auseinanderzusetzen, da ich sowieso gerade an eigenen Tracks, Edits und an einem Live-Set arbeite. Es ist immer spannend, eine weitere Sichtweise auf Musik zu bekommen, durch die ganzen Möglichkeiten die einem heutzutage dank der Musikprogramme ermöglicht werden.

Wo kann man dich demnächst an den Decks erleben?

Am 14. Juni in Berlin in der Fiesen Remise mit Nu’zia und einen Tag später am 15. in Kassel auf der Secret Hangout Party. Worauf ich mich übrigens besonders freue ist der Gig mit der Drum’n’Bass Legende LTJ Bukem und dem wunderbaren Jay Scarlett in München in der Muffathalle am 12. Juli. Es wird dieses Jahr auf jeden Fall auch wieder international werden, Orte wie Amsterdam, Litauen, Stockholm und London stehen auf dem Plan. Am besten einfach auf meiner Facebook-Seite vorbeischauen, da gibt es immer die neuesten Infos!

 


 

In der Rubrik Am Deck stellen wir in jeder Groove-Ausgabe einen der wahren Helden hinter den DJ-Pulten vor: Einen jener Residents, die außerhalb ihrer Stadt oder Region nur wenige kennen, die aber in ihrer Heimat unverzichtbare Grundlagenarbeit leisten. Einen der vielversprechenden Nachwuchsstars, die noch kaum eigene Veröffentlichung vorweisen können, dafür aber mit qualitativ hochwertigen Sets beeindrucken. Und weil Musik mehr sagt als tausend Worte, bekommt jeder DJ, dessen Am Deck-Fragebogen im Heft abgedruckt wird, auch die Chance, sich mit einem Mix auf groove.de zu präsentieren.


15.05.2013 Text: Die Redaktion