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CONNY PLANK-WETTBEWERB Gewinner-Interview und Stream


conny-plank

Anfang März riefen wir zu einem Wettbewerb auf, bei dem unsere produzierenden Leser und Leserinnen mithilfe eines Sample-Kits aus Originalaufnahmen des Tontechnikers und Krautrock-Produzenten Conny Plank eigene Tracks bauen sollten. Dem Gewinner winkte die Veröffentlichung des Tracks auf unserer Webseite und seine Vorstellung in einem Beitrag. In ausführlichen Listening-Sessions widmeten wir uns den eingegangenen Stücken und wählten „Trioc“ von Emp Pointner zum Gewinner! Im Interview verrät er unter anderem, was für Samples er für den Track benutzte und welche Produzenten Vorbilder für ihn sind.

 

Max, stell dich bitte kurz vor.

Ich heiße Max Pointner, bin 18 und wohne in Freising, einer Kleinstadt in der Nähe von München. Diesen Mai werde ich mein Abitur machen und mich dann wahrscheinlich in Richtung Tontechnik, Musik oder Film orientieren.

Wie bist du dazu gekommen, Musik zu produzieren?

Ich habe ungefähr mit zehn angefangen, Klavier zu spielen und auch ein bisschen selber was zu schreiben, aber zum Produzieren bin ich eigentlich erst in den letzten zwei, drei Jahren gekommen, auch weil ich da zum ersten Mal elektronische Musik gehört habe. Richtig angefangen hat es dann, als ich zu Weihnachten einen Synthesizer bekommen und so nach und nach mein ganzes Produktionszeug zusammen gesammelt habe.

Welche Samples von Conny Plank hast du für deinen Track benutzt?

Als Hauptloop habe ich „connyssequencer synth“ hergenommen, dann als Snare einen Teil aus „connys weird percussion“, im zweiten Teil kommt dann noch leicht verändert „conny plays trumpet“. „conny plays jew harp“ ist dann auch noch kurz in der Mitte dabei.

Woher hast du das markante Stimmsample im Track?

Ich habe verschiedene Chorgesänge, auch aus unserem Schulchor, in meinem Sampleordner und da schneide ich dann manchmal ein paar Melodien zusammen oder passe sie an den Rest von einem Track an. Ich kann dann aber am Ende nicht mehr genau sagen was ich eigentlich hergenommen habe.

Haben Conny Planks Arbeiten Einfluss auf dich?

Nicht direkt. Als ich angefangen habe, elektronische Musik zu hören, waren auch öfters mal Kraftwerk und Krautrockbands dabei, da haben mich vor allem die ganzen Soundexperimente fasziniert, aber von Conny Plank wusste ich eigentlich nichts. Aber mein Interesse an Sound ist durch die Bands, die er produziert hat, schon geweckt worden.

Wann hast du das erste Mal von Conny Plank gehört?

Eigentlich erstmals, als ich den Beitrag auf groove.de gelesen habe. Ich habe mir dann ein paar Sachen von ihm angehört und durch den Artikel erfahren, wo er überall beteiligt war.

Was ist dein Lieblingsstück von ihm?

Von denen, die ich bis jetzt gehört habe, gefällt mir „Rastakraut Pasta“ (von dem gleichnamigen Album, das zusammen mit Dieter Moebius entstand – Anm. d. Red.). am besten, vor allem wegen den Gitarrensounds und dem Rhythmus.

Was sind deine musikalischen Einflüsse?

Burial höre ich sehr gern, vor allem wie er die Gesangsstimmen moduliert, gefällt mir. Mouse On Mars finde ich auch genial, außerdem noch Mount Kimbie, Flying Lotus, Paul Kalkbrenner und Trentemøller. Das sind für mich grundsätzlich die Wichtigsten.

Welchen Produzenten würdest du gerne Mal treffen?

Mouse On Mars würde ich ich ungalublich gern mal kennen lernen, auch um rauszufinden wie sie diesen Sound hinkriegen. Außerdem wirken die beiden sehr symphatisch.

 

Unser Gewinner-Track im Stream:

Emp PointnerTrioc

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