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LEXX Am Deck 07


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Alter: 40

Homebase: Zürich – Club Zukunft, Cabaret, Longstreet, Gonzo.

Erste Platte: Meine allererste Platte habe ich auf dem Weg zur Schule mitten auf dem Gehweg gefunden, die Umberto Tozzi-LP mit „Gloria“.

Letzte gekaufte Platte: PharaohsIsland Time (ESP Institute)

Was mich zum DJ gemacht hat: Ich wollte die Musik, die ich liebe, schon immer mit anderen teilen.

Erster Mix: Das muss irgendwann in der zweiten Hälfte der Neunziger gewesen sein. Ich habe versucht, einen Live-Remix einzubauen, mit Acapella von Platte und Beat vom SP-1200. Ich musste mindestens dreimal von vorne beginnen, bis ich’s hinbekommen habe. Das Ganze mit einer Bude voll bekiffter Homies auf dem Sofa hinter mir.

An Zürich mag ich: Unseren Zürichsee. Er verleiht der Stadt im Sommer zeitweilig ein mediterran anmutendes Flair.

Was Zürich fehlt, ist: Günstiger Wohnraum.

Meine Musik: Underground mit Pop-Appeal, eher uplifting, manchmal auch zartbitter oder leicht melancholisch, nie zu düster. Hits Not Hits.

Das beste Erlebnis beim Auflegen: Wenn’s fließt und sich alles wie ein Puzzle zusammenfügt. Im Idealfall sind natürlich auch ein paar gute Buddys mit dabei.

Das schlimmste Erlebnis beim Auflegen: Vor über zehn Jahren wurde ich von Unkle in meiner damaligen Residency dazu genötigt, vor der eigentlichen DJ-Kanzel auf einem mobilen System das Warm-up für sie zu machen. Nachdem sie fertig waren, durfte dann auch ich die reguläre Booth benutzen. Kein gutes Gefühl.

Das Nervigste beim Auflegen: Jacken und Taschen unter dem DJ-Pult und Leute, die lange diskutieren wollen, während ich am Spielen bin.

Lieblingsort zum Auflegen: Unter freiem Himmel.

Liebste Zeit zum Auflegen: Nachmittags bei Sonnenschein.

Wenn ich nicht gerade hinter den Decks stehe, mache ich: Musik, verkaufe Platten, erledige administrativen Kram, betreibe leidenschaftlich Recherche, koche vegetarisches Essen, lache mit meiner Freundin, gehe schwimmen, esse Süßigkeiten und schaue mir Kunstdokus an.

Bei der Zusammenstellung von „Originals Volume Eight“ war mir wichtig: Eine Vielfalt von Stücken zu vereinen, die einen großen Teil meines Musikspektrums repräsentieren. Qualität war mir wichtiger, als nur komplett obskure Stücke auszuwählen.

Aktuelle eigene Veröffentlichung: Woolfy vs. ProjectionsSet Me Loose – Lexx Remix (Permanent Vacation)

 

Die Compilation Originals Volume Eight von Lexx ist bei Claremont erschienen.

 


 

Download (MP3, 320 kBit/s, 62:33 Min., 143,3 MB)
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01. The Trash Company – I Don’t Mind (PPU)
02. Group Rhoda – Hi Rise (Night School)
03. Nite Jewel – What Did He Say (Gloriette Records)
04. Panoram – Hell Reflections (Scenario)
05. Mind Fair – Downtown Nubian (Golf Channel Recordings)
06. Pharaohs – Ahumbo (ESP Institute)
07. Secret Circuit – Knocking on Wood (Emotional Rescue)
08. Bonobo – Cirrus (Ninja Tune)
09. Kalabrese – Brooklyn (Rumpelmusig)
10. Osborne – Afrika (Bullion Remix) (Ghostly International)
11. Matthew Dear – Elementary Lover (Ghostly International)
12. Arthur Russell – You And Me Both (Audika)
13. Pink Industry – Empty Beach (Remix) (Chatexis Recordings)
14. Tase – Analize (Tase)
15. Sade – Make Some Room (Epic)

 


 

Wie hast du die Stücke für den Mix ausgesucht?

Es sollte eine kleine Reise mit Start und Landung werden. Kein genrespezifisches Set. Einfach Musik, die mich inspiriert und die ich mir momentan gene anhöre. Es sind auch ein paar Stücke befreundeter Labels und Musiker mit dabei, so zum Beispiel „Brooklyn“ von Kalabrese, das auf seinem kommenden Album Independent Dancer zu finden sein wird.

Wie und wo hast du den Mix aufgenommen?

Bei mir zuhause am Rechner. Bis auf drei stammen sämtliche Stücke von Vinyl-Platten.

Wo kann man dich demnächst an den Decks erleben?

Am 6. April werde ich zum ersten Mal in der Wilden Renate in Berlin spielen. Am 12. April geht’s nach Bukarest und am Tag dannach bin ich zusammen mit Kalabrese in der Longstreet Bar in Zürich anzutreffen. Mehr Infos zu kommenden Gigs folgen auf meiner Facebook-Seite und weitere Mixe gibt es auf Soundcloud.

 


 

In der Rubrik Am Deck stellen wir in jeder Groove-Ausgabe einen der wahren Helden hinter den DJ-Pulten vor: Einen jener Residents, die außerhalb ihrer Stadt oder Region nur wenige kennen, die aber in ihrer Heimat unverzichtbare Grundlagenarbeit leisten. Einen der vielversprechenden Nachwuchsstars, die noch kaum eigene Veröffentlichung vorweisen können, dafür aber mit qualitativ hochwertigen Sets beeindrucken. Und weil Musik mehr sagt als tausend Worte, bekommt jeder DJ, dessen Am Deck-Fragebogen im Heft abgedruckt wird, auch die Chance, sich mit einem Mix auf groove.de zu präsentieren.

GROOVE 161

Mit unserer großen Titelstory anlässlich des 40. Geburtstags der Maxi-Single, einem 14-seitigen Special zu arabischer Clubmusik, der exklusiven Mix-CD von Job Jobse uvm.

Jeroen Search

The Dutch producer bids Len Faki’s sublabel farewell with a list of the strongest cuts from its seven years. You can also hear Jeroen Search’s new track „Tensile Force“.

Sacred Ground 2016

Das Sacred Ground von Ry X und Frank Wiedemann? Ein Trüffelbuffet unter den Dosenravioli-Raves. Die Tickets gehen zur Neige, wir verlosen noch welche!

Job Jobse über seinen exklusiven DJ-Mix

Wenn Job Jobse irgendwann seinen Führerschein macht, wird er seine erste eigene Mix-CD auf Probefahrt nehmen. Ihr könnt jetzt zuhause reinhören.

Rampue

Rampue fing klein an und kam groß raus. Am 31. Juli spielt er auf dem Th!nk? Festival und stimmt uns mit einem exklusiven Mix darauf ein.

Monochord

Abstrakt und doch lebendig: Das neue Monochord-Video wird euch mit einem wohligen Gefühl von Zufriedenheit hinterlassen. Garantiert.

Omnitronic SPB-4BT

Ein robustes Partytierchen unter den Outdoorsystemen: Das kompakte Omnitronic SPB-4BT hält lange durch und ziemlich jedem Wetter Stand. Wir verlosen ein Exemplar!

Secret Solstice 2016

Warum kommt aus Island so viel gute Musik? Kristoffer Cornils weiß es immer noch nicht. Dafür aber, warum eine Reise dorthin lohnt. Insbesondere zum Secret Solstice.

KUF

Das Trio KUF setzt sich aus Handarbeitern und Stimmzerstücklern zusammen. Einen Mix ihres am Freitag erscheinenden Albums könnt ihr exklusiv bei uns hören.

Kiasmos

Kiasmos‘ nächstes Berlin-Konzert wird ein bisschen anders als sonst und ohne Übertreibung einmalig. Tickets haben wir.

Weather Festival 2016

Stehpissoirs auf dem Ambient-Floor, leere Dancefloors und überall Techno, Techno und, ach ja, Techno. Gregor Wildermann zweifelte beim Weather Festival an allem.

Releases der Woche

Alt und neu: Plaid, Radio Slave, Jeroen Search und der Jubiläumscompilation von Blueprint sowie Daniël Jacques, Keita Sano und Debüts von Vicmari und Asher Levitas.

Lady Blacktronika

DJ, producer, label owner, Disco aficionada – there’s many sides to Akua Grant. Her mix for the Groove podcast explores the latter.