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ELIN Am Deck 04


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Alter: 30

Homebase: Hamburg, verschiedene Orte wie Golem, Ego oder Golden Pudel. Oft im Kontext meiner Veranstaltungsreihe Dear.

Erste gekaufte Platte: EfdeminBergwein

Was mich zum DJ gemacht hat: Meine Liebe zur Musik, Neugier und die eigenen Partys. Ich war schon eine Weile als Veranstalterin aktiv, bis ich mich vor zwei Jahren selbst hinter die Plattenspieler getraut habe. Eine Freundin war nach New York gezogen und hat mir ihre Technics überlassen. Hinzu kam mentale Unterstützung von meinen Freunden DJ Clap und Dionne.

Erster Mix: Im Sommer 2010. Während sich unter meinem Fenster die Fußball-WM ereignete, gönnte ich mir ein paar Gläser Wein und drehte den Bass auf.

Ich lege auf mit: nur Vinyl.

Meine Musik: House mit einem Faible für klassische Sounds aus Detroit, Chicago, New York und Hamburg.

Das Beste beim Auflegen: Der Zustand, in dem jeder weitere Griff in die Plattentasche zu einer intuitiven und ganz selbstverständlichen Sache wird. Aber auch: Für ein begeisterungsfähiges Publikum zu spielen oder mit Leuten aufzulegen, die ich musikalisch schätze.

…und das Nervigste: schlechte Technik.

Liebste Zeit zum Auflegen: Tag und Nacht, drinnen und draußen!

Geheimwaffe: Move DWorkshop 13

Lieblingsgetränk beim Auflegen: Moscow Mule

Unterwegs immer im Gepäck: Mini-Recorder

An Hamburg schätze ich: Die gute Vernetzung und den freundschaftlichen Charakter innerhalb der Szene. Feels like home!

Wenn ich nicht gerade hinter den Decks stehe: … schreibe ich an meiner Magisterarbeit über Pop, Gender, queere Ökonomie und den Penis von Lady Gaga.

Aktuelle eigene Veröffentlichung: Wenn ich es in dem Tempo weitertreibe, in dem ich zum Auflegen gekommen bin, hört ihr noch vor dem Rentenalter von mir!

 


 

Download (MP3, 320 kBit/s, 88:43 Min., 203,2 MB)
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01. Piranhahead feat. Craig Huckaby – Child Of The Sun (Sound Signature)
02. Genius Of Time – Drifting Back (Royal Oak)
03. Jacob Stoy – Redensart (upcoming Uncanny Valley)
04. 909 – Got To Have It (Dream Instrumental) (E-SA Records)
05. Omar S – Set It Out (FXHE/AOS)
06. STNH – Move (Knuggles)
07. Moomin – Don’t Fly If It’s Foggy (Aim)
08. Tech Trax Inc. – Feel The Luv (Nu Groove)
09. Reilg. – Derailed (Tilman Tausendfreund Remix) (LFR)
10. Schatrax – Aliena’s Journey (Schatrax)
11. Joy Orbison ‎– Ellipsis (Hinge Finger)
12. Orgue Electronique – Longing(Crème Organization)
14. Roland Tings – Loose Jaw (100% Silk)
15. Elbee Bad – New Age House (Rush Hour)
16. Rezkar – Won’t Be Long (Skylax)
17. Pal Joey – Here It Is (Loop D‘ Loop Records)
18. KMFH – Down! (Wild Oats)
19. The Nathaniel X Project – Free Yourself (Slow To Speak)
20. Ron Trent – Pop, Dip, And Spin (Prescription)

 


 

Elin, wie hast du die Stücke für deinen Mix ausgewählt? Hattest du ein bestimmtes Konzept dafür im Kopf?

Der Mix ist relativ unverhofft an einem Abend entstanden, an dem ich eigentlich ausgehen wollte. Das erste Stück hat den Impuls und die Richtung vorgegeben – das ist bei mir oft so. In den Tagen davor hatte ich zwei Anläufe unternommen, mich aber irgendwie festgefahren: Zu hohe Erwartungen, zuviel überlegt und dann noch ein Eröffnungsstück im Kopf , das es am Ende gar nicht in den Mix geschafft hat. Ich habe nichts gegen Konzepte, aber manchmal sollte man sie lieber in der Schublade lassen und einfach machen. Am Ende zählt weder, ob etwas aktuell ist oder sich gut mixen lässt, es muss sich für den Moment gut anfühlen. An dem Abend habe ich eigentlich nur für mich gespielt, hatte aber einen guten Flow. Also hab ich die Party sausen lassen, den Mix zusammengestellt und später alles noch mal aufgenommen. Am Ende sind von den Platten die ich vorgesehen hatte nur ein par in dem Mix gelandet und dafür viele, die zunächst nicht geplant waren. Aber auch ohne stringente Planung erzählt der Mix eine Geschichte und man hört etwas: mich.

Wo und wie hast du den Mix aufgenommen?

Bei mir zuhause mit zwei Plattenspielern, einem Pioneer-Mischpult und Vinyl.

Wo kann man dich demnächst an den Decks erleben?

Am 16.11. feiere ich den dritten Geburtstag meiner DEAR-Reihe im Golem (Hamburg) zusammen mit Move D, Gerd Janson, RVDS und DJ Clap. Auf das Datum freue ich mich schon sehr, weil die vier zu meinen absoluten Lieblings DJs zählen und ich sie dann alle an einem Abend hören kann.

Und im Dezember stehen dann ein par Dates an:

07.12. Farbfernseher, Berlin mit Tilman Tausendfreund
13.12. Golem, Hamburg mit Mike Huckaby & Richard Zepezauer
14.12. Random Repeat, Bayreuth mit den Jungs von Lofile Records

Meine Termine und mehr Musik gibts auch immer hier: http://soundcloud.com/dear-elin.

 


 

In der Rubrik Am Deck stellen wir in jeder Groove-Ausgabe einen der wahren Helden hinter den DJ-Pulten vor: Einen jener Residents, die außerhalb ihrer Stadt oder Region nur wenige kennen, die aber in ihrer Heimat unverzichtbare Grundlagenarbeit leisten. Einen der vielversprechenden Nachwuchsstars, die noch kaum eigene Veröffentlichung vorweisen können, dafür aber mit qualitativ hochwertigen Sets beeindrucken. Und weil Musik mehr sagt als tausend Worte, bekommt jeder DJ, dessen Am Deck-Fragebogen im Heft abgedruckt wird, auch die Chance, sich mit einem Mix auf groove.de zu präsentieren.

GROOVE 161

Mit unserer großen Titelstory anlässlich des 40. Geburtstags der Maxi-Single, einem 14-seitigen Special zu arabischer Clubmusik, der exklusiven Mix-CD von Job Jobse uvm.

KUF

Das Trio KUF setzt sich aus Handarbeitern und Stimmzerstücklern zusammen. Einen Mix ihres am Freitag erscheinenden Albums könnt ihr exklusiv bei uns hören.

Kiasmos

Kiasmos‘ nächstes Berlin-Konzert wird ein bisschen anders als sonst und ohne Übertreibung einmalig. Tickets haben wir.

Weather Festival 2016

Stehpissoirs auf dem Ambient-Floor, leere Dancefloors und überall Techno, Techno und, ach ja, Techno. Gregor Wildermann zweifelte beim Weather Festival an allem.

Releases der Woche

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Lady Blacktronika

DJ, producer, label owner, Disco aficionada – there’s many sides to Akua Grant. Her mix for the Groove podcast explores the latter.

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Das kommende Melt! Festival bietet mehr als nur ein sattes Programm. Wir verraten euch unsere Highlights und verlosen in Kooperation mit Desperados Tickets!

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In his exclusive interview with Gianina Selejan, the British producer talks about his new album, depression and trying to do exactly what it is he wants to do.

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Yair Elazar Glotman’s work can hardly be pigeonholed. Read our interview with the producer and listen to a track from his new album under his KETEV moniker.

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Bei dem nachhaltigen Festival gibt es weit mehr als nur Musik – nämlich noch sieben weitere Programmsparten. Mit dabei ist unter anderem Marcus Worgull.

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Don’t think you’ve figured out Bjarki, because you clearly haven’t. The Icelandic producer’s 10 favourite tracks will surprise you. Oh, and he’s starting a label.

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